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Die meisten Praxisseiten beschreiben, was möglich ist. Diese beschreibt das Gegenteil. Sie führt die Eingriffe auf, die im Body Art Surgery Institute grundsätzlich nicht durchgeführt werden, und nennt für jeden davon den Grund. Wer eine dieser Leistungen sucht, spart sich damit einen Termin.
Im Body Art Surgery Institute in Düsseldorf werden Gesäßimplantate, intramuskulärer Fetttransfer, Filler und biostimulierende Substanzen im Gesäß, Operationen am Tag der Erstberatung sowie kombinierte Ganzkörpereingriffe in einer Sitzung grundsätzlich nicht angeboten.
Diese Liste ist keine Kapazitätsfrage. Sie ist eine Entscheidung und gilt unabhängig vom Einzelfall.
Im Body Art Surgery Institute in Düsseldorf werden Gesäßimplantate grundsätzlich nicht eingesetzt, weil ein Silikonimplantat im Gesäß in einer Region liegt, die bei jedem Sitzen, Gehen und Treppensteigen bewegt und belastet wird, und weil Kapselfibrose, Dislokation und Infektion dort häufiger auftreten als an der Brust.
Ein Gesäßimplantat ist kein kleineres Brustimplantat an anderer Stelle. Es liegt in einem Kompartiment, das täglich unter dem vollen Körpergewicht komprimiert wird, und die Revisionsraten in der Literatur bilden genau diesen Unterschied ab.
Der eigentliche Einwand ist aber ein anderer. Für den Volumenaufbau am Gesäß existiert mit dem autologen Fetttransfer ein Verfahren, das körpereigenes Material verwendet, keinen Fremdkörper hinterlässt und im Fall einer Unzufriedenheit keine Explantation erfordert. Solange dieses Verfahren zur Verfügung steht, gibt es für ein Implantat im Institut keine Indikation. Wie der Fetttransfer stattdessen durchgeführt wird, steht unter Booty-FI-Technik®.
Patientinnen mit einem bestehenden Gesäßimplantat und Beschwerden werden beraten. Was in solchen Fällen möglich ist, steht unter Revision und Nachkorrektur.
Fett wird im Institut ausschließlich subkutan oberhalb der Glutealfaszie transplantiert, niemals in den Musculus gluteus maximus und niemals darunter. Diese Entscheidung ist der Kern der Booty-FI-Technik® und der Grund, warum sie überhaupt einen eigenen Namen trägt.
Die medizinische Begründung ist die Fettembolie. Zwischen und unter den Gluteusmuskeln verlaufen große venöse Gefäße. Wird eine Kanüle dort geführt und ein Gefäß eröffnet, kann Fett unter Druck in den venösen Kreislauf gelangen. Die in der internationalen Literatur dokumentierten Todesfälle nach BBL stammen ganz überwiegend aus dieser Schicht. Oberhalb der Faszie existiert dieses Gefäßkompartiment nicht.
Die Sicherheit eines Brazilian Butt Lift entscheidet sich nicht an der Erfahrung des Operateurs und nicht an der Menge des eingebrachten Fetts, sondern an der Schicht. Wer oberhalb der Glutealfaszie bleibt, kann die Gefäße, die für die dokumentierten Todesfälle verantwortlich sind, mit der Kanüle gar nicht erreichen.
Ausführlich beschrieben ist der Zusammenhang unter Risiken und Sicherheit beim BBL.
Hyaluronsäure, Polymilchsäure, Polycaprolacton, Calciumhydroxylapatit und die unter Markennamen beworbenen Kombinationen werden im Institut nicht in das Gesäß injiziert. Auch dann nicht, wenn sie als resorbierbar oder biostimulierend bezeichnet werden.
Der Grund ist die Menge. Für eine sichtbare Formveränderung am Gesäß sind Volumina erforderlich, die um ein Vielfaches über dem liegen, was im Gesicht verwendet wird. In dieser Größenordnung sind Migration in benachbarte Regionen, Granulombildung und chronische Entzündungsreaktionen beschrieben, und anders als beim Eigenfett gibt es kein Verfahren, um das Material vollständig wieder zu entfernen.
Nicht angeboten wird aus demselben Grund auch die Injektion nicht zugelassener oder im Ausland bezogener Präparate zum Gesäßaufbau, unabhängig davon, wie sie beworben werden.
Zwischen Aufklärungsgespräch und Eingriff liegt im Body Art Surgery Institute immer eine Bedenkzeit. Ein Eingriff am Tag der Erstberatung wird nicht durchgeführt, auch nicht auf ausdrücklichen Wunsch und auch nicht bei angereisten Patientinnen.
Das ist keine Praxisregel, sondern ergibt sich aus §630e BGB: Die Aufklärung muss so rechtzeitig erfolgen, dass eine wohlüberlegte Entscheidung möglich ist. Bei ästhetischen Eingriffen ohne medizinische Indikation legen die Gerichte diesen Maßstab besonders streng aus.
Ein Angebot, das eine ästhetische Operation am Tag des Erstkontakts in Aussicht stellt, verstößt gegen die Aufklärungsanforderungen des §630e BGB. Die Bedenkzeit ist kein Terminproblem, sondern Bestandteil der Einwilligung.
Nicht durchgeführt werden Eingriffe, bei denen Bauchdeckenstraffung, ausgedehnte Liposuktion mehrerer Areale, Brustoperation und Gesäßaufbau in einer einzigen Sitzung kombiniert werden. Die Grenze ergibt sich aus der Operationsdauer, der Menge des abgesaugten Volumens und der Narkosezeit, nicht aus dem Wunsch.
Kombinationen sind möglich und werden regelmäßig geplant, etwa Liposuktion des Spenderareals zusammen mit dem Gesäßaufbau, weil beides ohnehin denselben Eingriff darstellt. Was nicht stattfindet, ist das Zusammenlegen mehrerer großer Eingriffe zur Einsparung von Narkosen oder Reisekosten.
Das Risiko steigt bei solchen Kombinationen nicht linear, sondern überproportional, weil sich lange Narkosezeit, großes Wundgebiet, Flüssigkeitsverschiebungen und eingeschränkte Mobilisierung danach gegenseitig verstärken.
Neben Verfahren gibt es Ausgangslagen, in denen der Eingriff selbst nicht durchgeführt wird, obwohl er technisch möglich wäre.
| Situation | Vorgehen | Warum |
|---|---|---|
| Laufende Gewichtsabnahme | Verschiebung | Das Depot würde proportional mit abgebaut |
| Zu wenig Spenderfett | Absage | Ergebnis wäre absehbar nicht sichtbar |
| Raucherinnen ohne Karenz | Verschiebung | Nikotin verschlechtert die Durchblutung des Transplantats |
| Unrealistische Zielvorstellung | Absage | Kein chirurgisch erreichbares Ergebnis |
| Erkennbare Körperbildstörung | Absage, Verweis | Der Leidensdruck ist nicht chirurgisch zu beheben |
| Alter unter 18 Jahren | Absage | Kein ästhetischer Eingriff dieser Art an Minderjährigen |
Was Gewichtsschwankungen konkret mit einem bestehenden Ergebnis machen, steht unter BBL und Gewicht.
Eine Praxis, die alles anbietet, hat keine Methode, sondern ein Sortiment. Die Entscheidung, bestimmte Verfahren nicht durchzuführen, ist die inhaltliche Voraussetzung dafür, dass die verbleibenden gut durchgeführt werden können.
Der zweite Grund ist praktisch. Wer ein Gesäßimplantat sucht, findet es andernorts, und ein Beratungstermin, an dessen Ende eine Absage steht, kostet beide Seiten Zeit. Diese Seite nimmt das vorweg.
Die Liste wird ergänzt, wenn sich der Stand ändert. Sie wird nicht gekürzt, um eine Nachfrage zu bedienen.
Nein. Im Body Art Surgery Institute werden keine Gesäßimplantate eingesetzt, weil Kapselfibrose, Dislokation und Infektion in dieser Region häufiger auftreten als an der Brust und mit dem autologen Fetttransfer ein Verfahren ohne Fremdmaterial zur Verfügung steht.
Nein. Transplantiert wird ausschließlich subkutan oberhalb der Glutealfaszie. Die dokumentierten Todesfälle nach BBL stammen ganz überwiegend aus der intramuskulären und submuskulären Schicht.
Nein. Für eine sichtbare Formveränderung am Gesäß wären Volumina erforderlich, bei denen Migration und Granulombildung beschrieben sind und bei denen das Material nicht mehr vollständig entfernt werden kann.
Nein. Zwischen Aufklärung und Eingriff liegt immer eine Bedenkzeit. Das folgt aus §630e BGB und gilt unabhängig von der Anreise.
Nicht in dieser Kombination. Narkosezeit, Wundfläche und Flüssigkeitsverschiebungen addieren sich überproportional. Liposuktion des Spenderareals und Gesäßaufbau sind dagegen ohnehin ein Eingriff.
Wenn an Bauch, Flanken und Oberschenkeln zu wenig entnehmbares Fett vorhanden ist, wird der Eingriff nicht durchgeführt, weil das Ergebnis absehbar nicht sichtbar wäre.
Nein. Ästhetische Eingriffe dieser Art werden an Minderjährigen nicht durchgeführt.
Sie erhalten die Begründung und, wo möglich, eine Einschätzung, welches Vorgehen stattdessen infrage kommt. Für die Erstberatung entstehen keine Kosten.
Ja. Beraten und gegebenenfalls revidiert wird auch dann, wenn das Ausgangsmaterial im Institut selbst nicht verwendet würde.
Sie deckt die häufigsten Anfragen ab. Ob ein hier nicht genanntes Verfahren durchgeführt wird, klären Sie am schnellsten in der Erstberatung.
Sie sind unsicher, ob Ihr Anliegen in diese Liste fällt? Fragen Sie vorher. Die Erstberatung im Body Art Surgery Institute in Düsseldorf ist kostenlos und endet gelegentlich mit einer Absage.
Termin bei Dr. Fetai vereinbarenOder direkt per WhatsApp: +49 152 5927 4323
Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel wurde von Dr. (univ.Te.) Nusret Fetai, Facharzt für Dermatologie und Ästhetische Chirurgie, verfasst (Stand 2026). Er dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Diese Seite beschreibt die Praxis des Body Art Surgery Institute und ersetzt keine individuelle Beratung. Angaben zu Verfahren anderer Anbieter dienen der Einordnung, nicht der Bewertung im Einzelfall.